Fragen an Politiker

Am 15. März darf man zum Wählen gehen.

Für Straubing wird der Stadtrat und der Oberbürgermeister gewählt.

Sechs Personen möchten in Straubing Oberbürgermeister werden.

Am 01. März fand eine Podiumsdiskussion in Straubing statt. Podiumsdiskussion heißt, dass man an die Politiker Fragen stellen kann.

Ein Team von den Barmherzigen Brüdern, der St. Josef Werkstätte und der Wohngemeinschaft St. Hildegard haben Fragen vorbereitet.

Es wurden zu verschiedenen Themen Fragen gestellt: Wohnen – Verkehr – Arbeit

Alle Politiker hatten die Möglichkeit ihre Meinung zu den Fragen zu sagen.

Ein Zeitwächter hat darauf geachtet, dass keine Antwort länger als 3 Minuten dauert.

Das Publikum hatte die Möglichkeit die Politiker darauf hinzuweisen schwierige Begriffe in einfacher Sprache zu erklären.

Alle Politiker waren sich einig, dass es mehr Wohnungen geben soll, die man auch bezahlen kann.

Oft hat man bei der Miete von Wohnungen auch andere Probleme. Als Beispiel wurde genannt, dass es ein Projekt in Straubing zu einem Mehrgenerationenhaus gibt. Es war geplant, 10 Wohnungen als sogenannte „inklusive Wohnungen“ zu bauen. Es konnte letztendlich keine Einigung mit dem Kostenträger gefunden werden. Es wurde aber Mut gemacht, dass weiterhin daran gearbeitet wird mehr Wohnungen für Menschen mit Beeinträchtigung zu bauen.

Zur Frage, wie viel Menschen mit Beeinträchtigung in der Stadtverwaltung arbeiten, konnte Herr Pannermayr eine Quote von etwa 8 % nennen. Alle Politiker finden es sehr wichtig, dass es viele Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung gibt.

Zum Thema Verkehr wurde nachgefragt, ob der Bus bis zum Tiergarten fahren kann. Herr Stranninger hat erzählt, dass sie derzeit bei den Fahrgästen immer wieder nachfragen, was noch besser gemacht werden kann und wird diesen Vorschlag auch mit aufnehmen. Es wurde auch gefragt, ob es möglich ist dass es nachts einen begleiteten Fahrdienst gibt. Zur Zeit kann man mit dem Malteser nur bis 19.00 Uhr fahren, später gibt es keinen Fahrdienst mehr. Zum Thema Verkehr wurde angeregt, sich auch in benachbarten Städten zu erkundigen, wie dort die Probleme gelöst werden.

Die Abschlussfrage war, warum beim Herzogstadtlauf der Inklusionslauf einen Tag vor dem Hauptlauf stattfindet und nicht am selben Tag. Herr Pannermayr hat zugesagt, dass er dies mit dem Vorbereitungsteam des Herzogstadtlaufes besprechen wird.

Herr Pannermayr sagte zum Schluss noch, dass sich jeder Kandidat um die Probleme und Sorgen von Menschen mit Beeinträchtigung kümmern wird.

Wir haben viele interessante Informationen an dem Tag erhalten.

  

 

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